
Neben ISO 42001 und AI Verify steht auf der MIND-Interview-Startseite das Badge DSGVO-konform. Es signalisiert, dass KI-Interviews und Screening-Flows entlang typischer DSGVO-Anforderungen gestaltet sind: Zwecke, Einwilligung wo erforderlich, Datenminimierung und nachvollziehbare Dokumentation.
Gerade bei hohem Bewerbungsaufkommen und Konzernrevisionen reicht Tempo allein nicht. Das Badge betont: Durchsatz und prüfbare Datenverarbeitung gehören zusammen.
Was das Badge behauptet—und was nicht
„DSGVO-konform“ meint produktseitige Ausrichtung, keine behördliche Zertifizierung und keinen Ersatz für Ihre DPIA, AV-Verträge oder Rechtsberatung im konkreten Rollout.
Personenbezogene Daten im KI-Videointerview
Asynchrone Interviews umfassen typischerweise Kontaktdaten, Lebenslauf, Video/Audio, Transkription, KI-gestützte Scores und Prozessprotokolle. Einwilligungen werden nach verständlichen Zwecken getrennt und vor Interviewbeginn protokolliert.
Checkliste für HR und Compliance
- Zwecke und Aufbewahrung in Stellenanzeige und Einladung klar benennen.
- Einwilligung auf tatsächliche Verarbeitung (Aufnahme, STT, Scoring) prüfen.
- Zugriff, Retention und Auftragsverarbeitung an interne Policies anbinden.
- Versionierte Einwilligungsnachweise für Audits und Betroffenenrechte bereithalten.
